In den Haarkliniken Berlin suchen jährlich unzählige Menschen mit Haarausfall den Rat der Fachärzte. Haarausfall ist bei Frauen und Männern oft erblich bedingt, am häufigsten sind aber Männer davon betroffen. Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren sei normal, wird allgemein gesagt. Wer zählt denn die Haare in der Haarbürste oder im Kamm? Kein normaler Mensch wird das machen, denn dann müssten die Haare die im Abfluss verschwinden auch mitgezählt werden. Außerdem verliert man ja auch Haare, wenn ein Pullover übergestreift wird oder bei anderen Gelegenheiten. Man müsste also den ganzen Tag aufpassen und die ausgefallenen Haare zählen.
Egal was allgemein unter Haarausfall verstanden wird, die meisten Menschen sind entsetzt, wenn die Bürste voller Haare ist und durch die Kopfhaut anfängt durch die Haare durchzuscheinen. Bei Frauen wird Haarausfall durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren begünstigt. Stress, falsche Ernährung und Medikamente sowie Hauterkrankungen oder eine Pilz-Infektion am Kopf können bei Männern und Frauen die Ursache von Haarausfall sein. Viele der Ursachen können erfolgreich mit Medikamenten bekämpft werden und die Haare wachsen nach der Therapie wieder normal nach.
Bei erblich bedingtem Haarausfall helfen Medikamente nur selten. Entweder man steht zur eigenen Glatze bzw. dem stark gelichteten Haaren oder man kann unter den Alternativen Perücke, Haarteil und Haartransplantation wählen. Die beste Alternative ist die Haartransplantation, die allerdings sehr teuer ist und von der Krankenkasse nur in Ausnahmefällen, wie nach Unfällen oder Erkrankungen bezahlt wird. So muss man nur für das Auffüllen von Geheimratsecken mindestens 2000 Euro bezahlen. Was die Haartransplantation bei einer größeren Glatze kostet, will man gar nicht wissen.